Prototypen, die ich gebaut, aber bewusst nie veröffentlicht habe

Fazit
Bei der Entwicklung von Solosoftware ist die Entscheidung gegen eine Veröffentlichung genauso entscheidend wie das Release selbst. Die Startseite von kimura512.dev führt ausschließlich fertige, erreichbare Projekte mit funktionierender Webadresse. Halbgare Baustellen konsequent auszusortieren, zeugt von Respekt vor dem Besucher.
1. Gründe für den Projektabbruch
Abgebrochene Prototypen scheitern meist an mangelnder Alleinstellung, untragbarem Pflegeaufwand oder unklarer Positionierung.
2. Das Scheitern kartenbasierter Prototypen
Abgesehen von Suiai Map wurden mehrere Geodaten-Ideen eingestellt, da die dauerhafte Pflege externer Datenquellen zu zeitintensiv war.
3. Private Repositories für unfertige Arbeiten
Unfertiger Programmcode verbleibt in privaten Repositories und wird nicht als Platzhalter im Portfolio ausgestellt.
4. Verbindlichkeit im Portfolio
Jeder öffentliche Projektlink muss mit HTTP 200 antworten; Fehlermeldungen beschädigen das Ansehen nachhaltig.
5. Feste Kriterien für die Wiederaufnahme
Ein Entwurf wird nur dann wiederbelebt, wenn ein lauffähiges MVP realistisch an einem einzigen Wochenende online gehen kann.
6. Lessons Learned im Blog dokumentieren
Ausführliche Nachbetrachtungen verwandeln verlorene Arbeitsstunden in wertvolles Erfahrungswissen für andere Entwickler.
7. Verzicht auf "Coming Soon"-Floskeln
Durch das Entfernen unfertiger Versprechungen wirkt der gesamte Internetauftritt aufgeräumt und seriös.
8. Ehrlicher Erfahrungsaustausch
Zu erklären, warum ein Projekt beerdigt wurde, bietet oft tiefere technische Einblicke als polierte Erfolgsberichte.
Zusammenfassung
Wer den Mut hat, Unreifes zurückzuhalten, steigert die Qualität seines gesamten Portfolios spürbar.
Häufig gestellte Fragen
Q. Wurde der Code gelöscht?
Er verbleibt archiviert in der privaten Git-Historie.
Q. Wann wird ein Entwurf fortgeführt?
Ausschließlich, wenn er die Wochenend-MVP-Vorgabe erfüllt.